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Medieninformation – KI zum Anfassen fürs Handwerk

KI zum Anfassen in Hürth: Handwerksbetriebe erleben konkrete Anwendungen – Fortsetzung geplant

13 Aussteller und praktische Vorführungen bei Metallbau Pesch. Der Arbeitskreis Wirtschaft Hürth, das AI Village und die Kreishandwerkerschaft Rhein-Erft wollen das erfolgreiche Format fortsetzen. Auch der WDR berichtete.

Hürth, 12. Oktober 2026: Künstliche Intelligenz kann Handwerksbetrieben bereits heute Arbeit abnehmen. Wie das funktioniert, konnten Besucher am Donnerstag, 8. Oktober, bei „KI zum Anfassen fürs Handwerk“ auf dem Gelände von Metallbau Pesch in Hürth erleben.

Statt langer Vorträge standen konkrete Anwendungen im Mittelpunkt. Drei Bühnenvorführungen und insgesamt 13 Aussteller boten Gelegenheit, KI-Lösungen kennenzulernen und mit den Anbietern über den Einsatz im eigenen Betrieb zu sprechen.

Die Anwendungen reichten von der Angebotserstellung über die Dokumentation betrieblicher Abläufe bis zur Unterstützung bei der Einsatzplanung.

KI-Lösungen aus der Praxis

Bastian Strauss stellte mit „Lizard“ von Wolf & Strauss Solutions eine KI-Anwendung vor. Daniel Kern und André Voller präsentierten „Berni“, eine Lösung aus dem Umfeld von Digiwerkstatt 4B und Veltum. Auch Protocol Hero zeigte seine Anwendung auf der Bühne.

An den Ausstellerständen konnten sich die Besucher unter anderem über CENDAS von Würth und das Angebot von Foodforecast informieren.

Die vorgestellten Lösungen machten deutlich, dass KI im Handwerk nicht erst bei großen Investitionen beginnt. Schon bei wiederkehrenden Aufgaben im Büro und bei der Organisation von Aufträgen gibt es Einsatzmöglichkeiten.

Auch die WDR Lokalzeit Köln berichtete (ab Minute 10:45) unter dem Titel „Wo kann KI im Handwerk helfen?“ über die Veranstaltung.

Entstanden aus einer Idee im AWH Digi-Café

Die Initiative geht auf eine Diskussion im „Digi-Café“ des Arbeitskreises Wirtschaft Hürth (AWH) zurück. Dort entstand der Wunsch, den praktischen Einsatz künstlicher Intelligenz für Handwerksunternehmen erlebbar zu machen.

Achim Pötz von Metallbau Pesch, Laura Vuljan vom AI Village und die Kreishandwerkerschaft Rhein-Erft mit Cem Uluer und Peter Ropertz entwickelten gemeinsam mit dem AWH die Veranstaltung.

Unterstützt wurde das Format von Würth und dem Mittelstand-Digital Zentrum Rheinland.

Gastgeber Achim Pötz stellte zudem das neue Wandbild auf dem Gelände vor, auf dem auch der Arbeitskreis Wirtschaft Hürth vertreten ist.

Weitere Veranstaltungen geplant

Für den AWH soll die Veranstaltung kein einmaliges Angebot bleiben. Gemeinsam mit den Partnern soll das Format fortgesetzt werden.

Dabei sollen auch künftig praktische Anwendungen im Mittelpunkt stehen. Unternehmen sollen Gelegenheit bekommen, neue Lösungen unmittelbar kennenzulernen und ihre Fragen mit den Anbietern zu besprechen.

Der Arbeitskreis Wirtschaft Hürth will damit den Austausch zwischen Handwerksbetrieben und Unternehmen, die KI-Lösungen entwickeln, weiter ausbauen.

Die Veranstaltung bei Metallbau Pesch hat dafür eine gute Grundlage geschaffen.

Über den Arbeitskreis Wirtschaft Hürth:
Der Arbeitskreis Wirtschaft Hürth e. V. ist mit über 200 Mitgliedern das größte unabhängige Unternehmernetzwerk der Stadt. Der AWH fördert den Austausch zwischen Unternehmen und Institutionen der Region und entwickelt eigene Formate, die den Wirtschaftsstandort Hürth stärken.