Mehr als 60 Mitglieder sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung – darunter Bürgermeister und Kämmerer der Stadt Hürth – kamen am 16. April 2026 zur Mitgliederversammlung des Arbeitskreises Wirtschaft Hürth zusammen. Gastgeberin war die WIR gGmbH, deren Geschäftsführerin Birgit Hummel die Gäste willkommen hieß und gemeinsam mit ihrem Team für einen gelungenen Abend sorgte.
Der Vorsitzende Guido Mumm stellte in seinem Geschäftsbericht eine erfreuliche Entwicklung vor: Seit Amtsantritt des aktuellen Vorstands vor zwei Jahren konnte der AWH mehr als 40 neue Mitglieder gewinnen und sein Veranstaltungsangebot auf über zwölf Formate jährlich ausbauen. Stammtische, das DigiCafé, der Wirtschaftsempfang im Vorfeld der Kommunalwahl sowie die erstmals durchgeführte Zukunftswerkstatt Gesundheit Hürth standen dabei exemplarisch für die Bandbreite des Netzwerks. Schatzmeister Stefan Tiefenthal bestätigte eine stabile finanzielle Basis des Vereins.
Ein besonderer Moment des Abends war die Vorstellung neuer Mitglieder, die sich in kurzen Präsentationen dem Plenum vorstellten. Sie machten die Vielfalt des Netzwerks sichtbar – von Einzelunternehmen und Handwerksbetrieben bis zu größeren Unternehmen der Region.
Den inhaltlichen Impuls des Abends setzte Dr. Lutz Ellermann mit einem Vortrag zum Thema Wertschätzung. Er verdeutlichte, dass Unternehmenskultur und ein respektvoller Umgang im Miteinander keine weichen Faktoren sind, sondern unmittelbar auf Motivation, Zusammenarbeit und wirtschaftlichen Erfolg wirken.
Das Catering übernahm ein Mitgliedsunternehmen des AWH – ein Detail, das den Charakter des Netzwerks gut beschreibt: Man stärkt sich gegenseitig, auch im Kleinen.
Für das laufende Jahr kündigte der Vorstand weitere Formate an, darunter Business-Lunches, zusätzliche Netzwerkveranstaltungen und eine Kooperation am Euronova Campus. Der Wirtschaftsempfang findet am 17. Juni 2026 im Feierabendhaus Knapsack statt.
„Wir haben in den vergangenen zwei Jahren gezeigt, dass ein Netzwerk dann funktioniert, wenn es echten Mehrwert schafft – durch Begegnung, durch Austausch und durch den Willen, gemeinsam etwas für unsere Stadt zu tun“, sagte Guido Mumm.