42. Wirtschaftsempfang des Arbeitskreises Wirtschaft Hürth
In der guten Stube Hürths, dem Feierabendhaus Knapsack, begeht der Arbeitskreis Wirtschaft Hürth e.V., kurz AWH genannt, den traditionellen Wirtschaftsempfang.
Guido Mumm, Vorstandsvorsitzender begrüßte die über 140 Teilnehmer, die sich aus AWH-Mitgliedern, AWH-Interessierten sowie Vertretern der Stadt Hürth sowie des Rhein-Erft-Kreises zusammengefunden haben. Unter den Gästen der Landrat des Rhein-Erft-Kreis Frank Rock und Bürgermeister Dirk Breuer.
In seiner Ansprache dankte Mumm zunächst besonders dem Vorstandsteam. „Der AWH funktioniert nicht allein durch den Vorsitzenden. Er funktioniert durch ein Team, das anpackt, mitdenkt und Herzblut mitbringt. Ohne diesem Team gäbe es den AWH in seiner heutigen Form und auch den Wirtschaftsempfang nicht“, so seine Einschätzung.
Mumm blickte eingangs mit dem Eröffnungsfilm zurück auf die vielen AWH-Veranstaltungen und Aktivitäten des Jahres 2025 und 2026.
Die 200-Mitglieder-Marke geknackt
Eines der Highlights der Veranstaltung war die Begrüßung des 200. Mitglieds des AWH. Mit Henriette Griebe, die ihre Praxis Spannungsfrei Leben / Lebendiges Coaching in Hürth betreibt, übersprang die Mitgliederzahl die 200er-Marke. Mumm ist stolz und freut sich über den starken Zuwachs der Solidargemeinschaft Hürther Unternehmen. „Das ist keine Kleinigkeit, sondern das Ergebnis von Arbeit, Vertrauen und davon, das Unternehmerinnen und Unternehmer den AWH für relevant halten. Die große Zahl zeigt, wie viel Kraft in der Hürther Wirtschaft steckt, wenn Menschen zusammenkommen, Ideen teilen und Verantwortung übernehmen.“
Dirk Breuer, Bürgermeister der Stadt Hürth, richtete sein Grußwort anschließend an den AWH und die anwesenden Gäste.
Traditionelle Verleihung des Wirtschaftspreises
Ein ganz besonderer Höhepunkt der Veranstaltung bildete jedes Jahr die Verleihung des Wirtschaftspreises. 2026 geht dieser an ein Unternehmen, dessen Start vor sechs Jahren in Hürth begann und inzwischen 280 Filialen in sieben Ländern weltweit betreibt. „Das Haus des Döners Franchise GmbH“ mit dem Geschäftsführer Yasin Yimimbeş.
Auch hier passt das Motto des AWH: „Machen ist viel krasser als wollen“
Mumm würdigte den Preisträger mit den Worten: „Das ist einer der bemerkenswertesten Gründerverläufe der deutschen Gastronomie der vergangenen Jahre. Nahezu wöchentlich eröffnet eine neue Filiale. Aus eigener Kraft, mit einem Franchisekonzept das die Stärke der Marke übertragbar macht.
Dazu kommt, dass Yasin Yirmibeş mit all seinem Erfolg weiter in Hürth lebt. Er selbst bezeichnet sich und seine Mitstreiter, die ebenfalls im Publikum saßen, mit den Worten: „Wir sind als Hürther Jungs stolz darauf.“
Netzwerken als wichtiger Baustein
Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung war Gelegenheit die Gespräche untereinander aufzunehmen und zu vertiefen. Bei Fingerfood und Döner aus dem Food-Truck des Preisträgers sowie einem kühlen Getränk, waren der Austausch und das Netzwerken untereinander das vom AWH angestrebte und vorrangige Ziel.
Foto von KaPe Schmidt: v.l.: Birgit Hummel, Yasin Yirmibeş und Guido Mumm